Gefördert durch:

aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages

Im Rahmen der Initiative:

Kriterien

Die Kriterien

Ein Credo des INQA-Audits: Nicht der Status Quo des Betriebs ist ausschlaggebend für eine positive Auditierung, sondern die Tatsache, dass er „sich zusammen mit den Beschäftigten auf den Weg macht“ etwas zu ändern. Und dies kann der Betrieb nach eigenen Bedürfnissen und individuellen Möglichkeiten umsetzen.

Wichtige Kriterien sind:

  • Substanz der Veränderung (Anstrengung) ist wichtig,
  • der Betrieb soll sich in allen INQA-Themensäulen (siehe unten) entwickeln und
  • am Ende wird die Qualität der Umsetzung bewertet.


Dabei muss ein kleiner Handwerksbetrieb die gleichen Chancen im Auditierungsverfahren haben wie ein größerer Mittelstandsbetrieb, der bereits Erfahrungen mit Auditierungsprozessen gesammelt hat. Deshalb werden bei kleinen Betrieben die Anstrengungen und die Umsetzung der abgesprochenen Maßnahmen anders bewertet als bei den Großen der Branche. Konkret bedeutet das: Jeder Betrieb wird beim INQA-Audit Zukunftsfähige Unternehmenskultur entsprechend seiner Größe, unter Berücksichtigung der Branche und den strukturellen Rahmenbedingungen bewertet.

Wichtig ist: Im Rahmen des Auditierungsprozesses werden keine Vorgaben zu den umzusetzenden Maßnahmen gemacht. Alle Maßnahmen werden im sogenannten „Einstiegsprozess“ gemeinsam mit dem Betrieb, unter Einbezug der Beschäftigten in der Projektgruppe erarbeitet und im sogenannten „Entwicklungsplan“ fixiert.

Grundlage für das Portfolio an umzusetzenden Maßnahmen sind die Handlungsfelder des INQA-Themenhauses (in der Grafik als bunte Themenbereiche zu erkennen):