Gefördert durch:

aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages

Im Rahmen der Initiative:

Der Prozess

Der Prozess

Das INQA-Audit Zukunftsfähige Unternehmenskultur gliedert sich in zwei einzelne Prozessschritte: den „Einstiegsprozess“ und den „Entwicklungsprozess“. Nach zwei Jahren können die Betriebe dann wieder in die so genannte „Reauditierung“ einsteigen. Alle Prozessschritte werden durch einen externen Berater als Prozessbegleiter moderiert und gesteuert.

Einstiegsprozess

Er beginnt mit dem Vertragsabschluss und endet mit dem Erhalt der Einstiegsurkunde. Die Einstiegsurkunde bescheinigt den teilnehmenden Betrieben ihre Veränderungsbereitschaft und die Entwicklungsfähigkeit. Das heißt konkret: Die Projektgruppe (Arbeitgeber und Arbeitnehmer eines Betriebs) hat den Nutzen des INQA-Audits Zukunftsfähige Unternehmenskultur erkannt.

Grundlage für die Erstellung eines betriebsspezifischen Entwicklungsplanes sind eine kurze Mitarbeiterbefragung und ein oder zwei Gespräche zur gemeinsamen Auswertung der Befragungsergebnisse.

Betriebe, die erfolgreich den Einstiegsprozess durchlaufen haben, sind bereit, sich in den Themenbereichen Personalführung, Gesundheit, Wissen & Kompetenz und Chancengleichheit & Diversity – dies mit individueller Schwerpunktsetzung - weiterzuentwickeln. Ausdruck dieses Bekenntnisses ist der Entwicklungsplan, in dem die verabredeten Maßnahmen fixiert werden.

Entwicklungsprozess

Der zweite Prozessschritt beginnt nach der Verleihung der Einstiegsurkunde und endet mit der Vergabe der INQA-Audit Erfolgsbestätigung. Das Ziel ist die „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“.

Während des Entwicklungsprozesses werden Begleitgespräche durchgeführt, an denen die Projektgruppe und der Prozessbegleiter oder die Prozessbegleiterin (zu den Aufgaben des Prozessbegleiters siehe hier) teilnimmt. Inhalte der Begleitgespräche sind:

  • Der Status quo der Veränderungen,
  • Anregungen für den weiteren Entwicklungsprozess,
  • Überprüfung der Zeitziele und
  • die Klärung zu weiteren Unterstützungsbedarfen.

Nach dem letzten Begleitgespräch verfasst der Prozessbegleiter einen Entwicklungsbericht, der Grundlage für die Abschlussbewertung ist und gibt eine Empfehlung zur Vergabe des INQA-Audits an das Entscheidungsgremium. Das Entscheidungsgremium trifft die Entscheidung zur Vergabe INQA-Audit-Erfolgsbestätigung. Das INQA-Audit ist jetzt zwei Jahre gültig und kann vom Betrieb z.B. für Marketingaktivitäten genutzt werden.

Reauditierung

Zwei Jahre nach Erhalt der Erfolgsbestätigung kann sich der Betrieb in einer Reauditierung erneut auf den Prüfstand stellen und weiter entwickeln.

 

Mehr zum INQA-Audit erfahren Sie in unserem Informationsfilm